Es gibt 3 Arten von Plaketten, die je nach Schadstoffklasse zugeordnet werden. Welche Umweltplakette Ihr Wagen benötigt wird aus der Emissionsschlüsselnummer im Fahrzeugschein ermittelt. Ein grüner Aufkleber bedeutet uneingeschränktes Fahren, mit einem roten Aufkleber hingegen können Sie nur in bestimmten Zonen frei fahren.
Besonders gefährdet eine rote oder sogar keine Umweltplakette zu bekommen sind ältere Diesel-Fahrzeuge und Autos ohne geregelten Katalysator. Wer allerdings seinen Diesel mit einem Partikelfilter nachrüstet, kann einem Fahrverbot entgehen. Wurde Ihr Auto noch vor 2007 zugelassen bekommen Sie, im Fall einer Umrüstung, ggf. eine Steuerbefreiung vom Staat.
Allerdings gibt es auch Ausnahmen, so kann es beispielsweise sein, dass Oldtimer-Besitzer, Handwerker oder auch Anwohner ohne Umweltplakette in die Umweltzone ihrer Stadt fahren dürfen. In einer anderen Stadt sieht das vielleicht schon wieder anders aus. Welche genauen Regeln gelten wird von den Kommunen festgelegt. Die jeweiligen Stadtverwaltungen haben nähere Informationen.
Wer ohne oder mit einer falschen Plakette in einer Umweltzone erwischt wird, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 40 EUR und einem Punkt in Flensburg rechnen.
Sie erhalten die Umweltplaketten in den Prüfstellen und Service-Centern des TÜV, bei Werkstätten, welche auch eine TÜV-Hauptuntersuchung anbieten und in den Bezirksämtern. Die Kosten belaufen sich auf 5 bis 19 EUR. Eine Bestellung durchs Internet ist auch möglich, allerdings sollten Sie dort genau aufpassen, da es Anbieter gibt die das „schnelle Geld“ suchen.
Welche Plakette Sie erhalten, können Sie über die oben genannten Prüfstellen oder im Internet erfahren.
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