Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie hier weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden. > mehr erfahren
Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
Jugendliche im Internet

Jugendschutz

8.03.2019

Schutz vor gefährdenden Inhalten

Im Internet geistern viele Texte, Videos und Bilder herum, die weder für Kinderaugen noch für Jugendliche geeignet sind. Der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag regelt, welche Inhalte als jugendgefährdend anzusehen sind. Zuständig für die Überwachung ist die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) bei den jeweiligen Landesmedienanstalten.

Nicht für Kinderaugen

Insbesondere folgende Inhalte gelten als jugendgefährdend:

  • pornografische Bilder, Videos und Texte
  • rechtsradikale Inhalte
  • Gewaltverherrlichungen
  • Webseiten, auf denen zu Straftaten aufgerufen wird

Bietet ein Betreiber auf seiner Seite gegebenenfalls jugendgefährdende Inhalte an, muss er den Zugang zu diesen Inhalten zum Beispiel durch eine Altersverifikation absichern. Zudem kann die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) Seiten indizieren. Diese dürfen dann nicht mehr in Suchmaschinen angezeigt oder auf diese verlinkt werden.

Problematisch ist, dass der Jugendmedienschutz-Staatsvertrag nur für Betreiber gilt, die ihren Sitz in Deutschland haben. Nahezu 90 Prozent der jugendgefährdenden Angebote kommen jedoch aus dem Ausland. Außerdem sind die Grenzen manchmal verschwommen.

Was können Sie tun?

Entdecken Sie Seiten, die nach Ihrer Ansicht jugendgefährdende Inhalte präsentieren? Diese Können Sie auf der Plattform www.jugendschutz.net melden. Oder Sie wenden sich an  www.internet-beschwerdestelle.de. Diese wurde von der Freiwilligen Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter (FSM) gemeinsam mit dem Verband der deutschen Internetwirtschaft eco eingerichtet.

Diese Maßnahmen bieten natürlich leider keinen umfassenden Schutz. Als Eltern können Sie auch nicht Ihren Kindern permanent über die Schulter schauen. Sinnvoll kann es sein, Filterprogramme zu installieren, die entweder mittels einer Blacklist (bestimmte festgelegte Inhalte werden gesperrt) oder einer Whitelist (nur bestimmte festgelegte Inhalte werde freigegeben) problematische Angebote vermeiden. Informationen erhalten Sie zum Beispiel unter:

Tipp

Wie immer ist Kommunikation alles. Sprechen Sie mit Ihren Kindern und sensibilisieren Sie diese für die Gefahren des Internets. Stolpert Ihr Kind über einen ihn verstörenden Inhalt, sollte es die Möglichkeit haben, sich Ihnen anzuvertrauen.

Permalink

Ähnliche Beiträge:

Jugendliche im Internet

Jugendschutz

8.03.2019

Junge Internetnutzer

Viele Inhalte im Internet können einen schlechten Einfluss auf die Entwicklung Ihres Kindes haben. Gewalt, Pornografie oder Brutalität können Kinder nachhaltig verstören. Wichtig ist daher der Jugendschutz.

Schweigepflicht

Schweigepflicht bei Minderjährigen

7.02.2019

Behandlung von Kindern

Unterliegt der Arzt auch gegenüber den Eltern eines Minderjährigen der Schweigepflicht? Mehr zum Thema erfahren Sie hier.

Behandlung von Kindern

Grundsätzliches

7.02.2019

Behandlung von Kindern

Haben Sie sich schon einmal Gedanken über den Behandlungsvertrag des Arztes gemacht, wenn Sie mit Ihrem Kind beim Kinderarzt waren? Wir erläutern Ihnen, worauf es ankommt.

 

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei