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Streaming

Begriffserklärung: Streaming

7.07.2015

Webradio, Videoportal, Tauschmöglichkeit - sind alle Streamingangebote bedenkenlos nutzbar? Welche rechtlichen Probleme können auftreten? Wie können Sie bei Problemen reagieren?

Die Lieblingssongs im Webradio, die spannenden Bilder der aktuellen Sportereignisse, die Wiederholung eines Hollywood-Klassikers. Im Internet finden Sie all das und können es per "Webstream" verfolgen.

Nicht selten folgt dem (Film-)Genuss jedoch ein Anwaltsschreiben, das zur Zahlung von Nutzungsentgelt, Abgabe einer Unterlassungserklärung und nicht unerheblichen Rechtsanwaltsgebühren auffordert. Wie kann das sein?

Vorab eine kurze Begriffserklärung: Streaming

Streaming Media meint die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Video- und Audiodaten über ein Netzwerk. Dabei bezeichnet man die Datenübertragung als Streaming. Die Programme heißen (Live)Stream -  aber je nach Art der Daten auch Web-Radio oder Web-TV.

Technisch ist zum Lesen der Dateien eine besondere Software erforderlich. Diese kann der Nutzer auf seinem PC installieren. Dann handelt es sich um Wiedergabeprogramme. Diese öffnen sich automatisch, wenn sie Streaming Media Dateien erkennen. Im allgemeinen Sprachgebrauch nennt man sie auch Player (engl. für Abspielgerät). Oder ein externer Streaming Server sendet die Streaming Media Dateien, zum Beispiel innerhalb eines Netzwerkes.

Als Nutzer können Sie sogenannte "Livestreamings" nutzen, also das Konzert oder das Fußballspiel mit in Echtzeit übertragenen Inhalten an Ihrem PC verfolgen. Möglich ist es aber auch, erst später auf das gewünschte Programm zurückzugreifen (On Demand). Dann können Sie das Programm auch anhalten, vorspulen usw.

Hinweis: Im Gegensatz zum Download wird auf dem PC keine - dauerhafte - Kopie der gestreamten Datei angelegt.

Was aber, wenn es nach der Nutzung eines Streamingangebotes zu einem rechtlichen Nachspiel kommt?

Lesen Sie dazu hier weiter

 

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