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Frau im Fitnessstudio

Fitnessstudio: Vertrag widerrufen?

3.01.2019

Rechtsfrage des Tages:

Das Jahr ist noch jung und die guten Vorsätze sind frisch. Entsprechend haben Fitnessstudios wieder Hochkonjunktur. Und klappt es nicht mehr mit der Motivation, können Sie den Vertrag ja immer noch widerrufen. Oder etwa nicht?

Antwort:

Nach der opulenten Weihnachtszeit wünschen sich viele Leute mehr Fitness und möchten die lästigen Weihnachtskilos wieder loswerden. Von der Anmeldung im Fitnessstudio erhoffen sich viele, ihrem Ziel mit Sport und Spaß näher zu kommen. Allerdings kann die Motivation auch schnell wieder verpuffen. Daher gibt es nicht wenige Mitglieder, die außer den Beitragszahlungen mit dem Studio eigentlich wenig zu tun haben.

Merken Sie schnell, dass das Training Ihnen doch nicht liegt, könnte ein Widerruf helfen. Allerdings gibt es kein gesetzliches Widerrufsrecht, wenn Sie den Vertrag im Fitnessstudio, vielleicht sogar nach einem Probetraining und eingehender Einweisung rückgängig machen wollen. Zwar kann Ihnen das Studio vertraglich ein solches Recht einräumen. Dies müssten Sie aber in Ihren Vertragsunterlagen finden.

Etwas anders gilt, wenn Sie den Vertrag rein über Fernkommunikationsmittel wie Telefax oder Internet abgeschlossen haben. Dann können Sie sich auf ein Widerrufsrecht berufen. Oder wenn Sie beispielsweise bei einer Werbeveranstaltung im Einkaufscenter Ihre Unterschrift geleistet haben. Dann steht Ihnen das Widerrufsrecht für außerhalb von Geschäftsräumen geschlossene Verträge zu.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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