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Polizeikontrolle

Internationaler Führerschein und Fahrverbot

4.01.2019

Rechtsfrage des Tages:

Sind Sie deutlich zu schnell gefahren oder haben eine rote Ampel übersehen, kann Ihnen neben einer Geldbuße ein Fahrverbot drohen. Dann heißt es, den Führerschein für mindestens einen Monat in amtliche Verwahrung zu geben. Was passiert aber mit dem internationalen Führerschein?

Antwort:

Ein Fahrverbot wirkt nur in Deutschland. Dies bedeutet aber nicht zwingend, dass Sie im Ausland fahren dürfen. Können Sie nämlich Ihren Führerschein bei einer Kontrolle oder einem Unfall nicht vorzeigen, drohen teilweise harte Strafen in unseren Nachbarländern. Außerdem machen Sie sich in manchen Ländern sogar wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafbar, selbst wenn das Fahrverbot eigentlich nur in Deutschland gilt. Praktisch wäre es dann, wenn Sie Ihren Internationalen Führerschein nutzen könnten.

Möglich ist das aber nicht. Denn auch der internationale Führerschein muss in die amtliche Verwahrung gelangen. Ansonsten beginnt die Fahrverbotsfrist nicht zu laufen. Sind Sie Inhaber eines solchen Dokuments, müssen Sie diesen also auch abgeben. Ansonsten verlängern Sie Ihre Fahrverbotsfrist unfreiwillig. Außerdem kann es dann noch unangenehmer werden.

Geben Sie Ihren Führerschein nämlich nicht innerhalb der vorgeschriebenen Frist bei der Behörde ab, kann die Polizei Ihren Führerschein beschlagnahmen. Und was können Sie tun, wenn Sie Ihren Führerschein verloren haben? Dann müssen Sie bei der Behörde eine entsprechende eidesstattliche Versicherung abgeben. Mogeln sollten Sie dabei nicht. Durch die Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung machen Sie sich strafbar.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im Verkehrsbereich, also zum Beispiel beim Autokauf, der Geltendmachung von Schadenersatz aufgrund eines Verkehrsunfalls oder einer Geschwindigkeitsübertretung mit anschließendem Bußgeldbescheid, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Autofahrer.

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