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Günstig mit dem E-Dienstwagen

24.01.2020

Rechtsfrage des Tages:

Dürfen Sie Ihren Dienstwagen auch privat nutzen, müssen Sie den geldwerten Vorteil versteuern. Warum kann es sich lohnen, jetzt auf ein Elektroauto umzusteigen?

Antwort:

Die Privatnutzung eines Firmenfahrzeugs ist eigentlich eine feine Sache. Den Löwenanteil der Kosten trägt der Arbeitgeber. Allerdings müssen Sie als Arbeitnehmer 1 Prozent des Brutto-Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Je teurer das Fahrzeug ist, umso spürbarer fällt diese Versteuerung aus. Nun soll der Anreiz für den Umstieg auf die Elektromobilität weiter steigen.

Bereits seit Beginn des letzten Jahres wurden E-Autos begünstigt. Als geldwerten Vorteil mussten Arbeitnehmer nur 1 Prozent des halben Bruttolistenpreises versteuern. Anders herum ausgedrückt betrug der Steuersatz 0,5 Prozent. Unter bestimmten Voraussetzungen galt diese Regelung auch für Hybridfahrzeuge. In 2020 werden elektromobile Autofahrer noch besser gestellt.

E-Fahrzeuge mit einem Preis von bis zu 40.000 Euro müssen nunmehr nur noch mit 0,25 Prozent des Bruttolistenpreises versteuert werden. Diese Regelung gilt rückwirkend für Autos, die ab dem 1. Januar 2019 angeschafft wurden. Für Hybridfahrzeuge gilt weiter die halbe Bemessungsgrundlage von 0,5 Prozent, sofern sie mindestens 40 Kilometer rein elektrisch fahren können oder maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Ab 2022 muss die Reichweite mindestens 60 Kilometer betragen. Drei Jahre später steigt die Mindestreichweite auf 80 Kilometer.

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