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Achtung! Neuer Mindestlohn!

11.02.2019

Rechtsfrage des Tages:

Zum 01. Januar wurde der Mindestlohn erhöht. Als Arbeitgeber müssen Sie entsprechend die Gehälter anpassen. Was gilt es bei Minijobbern zu beachten?

Antwort:

Seit der Einführung des Mindestlohns im Jahre 2015 ist dieser schrittweise immer weiter angehoben worden. Seit Jahresbeginn beträgt der Mindestlohn nun 9,19 Euro statt wie vorher 8,84 Euro. Die nächste Erhöhung steht zum nächsten Jahreswechsel an. Ab 2020 werden Arbeitgeber einen Mindestlohn von 9,35 Euro zahlen müssen. Beschäftigen Sie Arbeitnehmer zum Mindestlohn, müssen Sie deren Gehalt anpassen.

Wichtig ist die Anpassung gerade bei Minijobs. Durch die Erhöhung kann es nämlich passieren, dass die Beschäftigung plötzlich kein Minijob mehr ist. Liegt der Verdienst nämlich durch den höheren Mindestlohn über 450 Euro, handelt es sich nicht mehr um ein geringfügiges Beschäftigungsverhältnis. Bei Minijobbern muss also die Stundenzahl auf den neuen Stundenverdienst angepasst werden.

Auch wenn Sie neue Minijobber einstellen, müssen Sie dies beachten. Ab 2019 können Minijobber mit Mindestlohn maximal rund 49 Stunden pro Monat arbeiten. Im Jahr 2015 waren es immerhin noch rund 53 Stunden. In bestimmten Branchen verschieben sich zudem die Zahlen. Beispielweise im Baugewerbe oder bei der Gebäudereinigung gelten höhere Mindestlöhne. Für gelernte Arbeiter im Dachdeckerhandwerk ist der Mindestlohn zum Beispiel aktuell von 12,90 Euro auf 13,20 Euro gestiegen.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz für Selbständige: D.A.S. Rechtsschutz für Selbständige und Unternehmer, D.A.S. Rechtsschutz für Heilberufe, D.A.S. Rechtsschutz für Landwirte

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