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Rosenmontagsumzug

Achtung! Kamelle im Anflug!

1.03.2019

Rechtsfrage des Tages:

Die Festwagen stehen für die Rosenmontagsumzüge schon bereit. Und viele können es kaum abwarten, am Straßenrand zu feiern und möglichst viele Kamelle aufzufangen. So mancher hat dabei aber schon die eine oder andere Verletzung durch die süßen Wurfgeschosse davongetragen. Haben diese einen Anspruch auf Schmerzensgeld?

Antwort:

Wenn am Montag die Rosenmontagsumzüge durch die Straßen ziehen, regnet es Bonbons, Süßigkeiten und Kuscheltiere. Sehr zur Freude der Besucher am Straßenrand. Leider bleibt das bunte Treiben nicht immer ohne Verletzungsfolgen. Und so mussten sich in der Vergangenheit verschiedene Gerichte mit Platzwunden durch Pralinenschachteln und verlorene Zähne durch fliegende Kamelle beschäftigen.

Dabei ist die Rechtsprechung einheitlich. Wer sich in Wurfweite der Festwagen aufhält, muss mit Verletzungen durch fliegende Geschenke rechnen. Dies schließt sogar Verletzungen durch Schokoladentafeln und Pralinenschachteln ein, wenn diese üblicherweise beim Umzug geworfen werden. Der Verletzte hat durch seinen Besuch und Standort in eine mögliche Verletzung eingewilligt.

Ein Anspruch auf Schmerzensgeld scheidet mithin in aller Regel aus. Lediglich wenn völlig untypische Gegenstände vom Festwagen fliegen würden, könnte ein Schmerzensgeld verlangt werden. Allerdings dürfte kaum ein Karnevalist Küchenmesser oder Kofferradios in die Menge verwerfen. Haben Sie also Angst vor Verletzungen, sollten Sie sich einen Platz in weiterer Entfernung zu den Umzugswagen suchen.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel im Fasching bzw. Karneval oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

 

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