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schlafender Hund

Der Hund muss draussen bleiben

7.03.2018

Rechtsfrage des Tages:

Ihren liebsten Gefährten möchten Sie eigentlich immer bei sich haben. Die Liebe zum Hund erfährt aber da einen Dämpfer, wo unsere vierbeinigen Freunde nicht erwünscht sind. Wer bestimmt, dass Hunde beispielsweise nicht mit ins Restaurant oder den Supermarkt dürfen?

Antwort:

"Wir müssen draußen bleiben". Nicht selten sehen wir mehr oder weniger friedliche Hunde, die vor Supermärkten oder Bistros angeleint auf das Herrchen oder Frauchen warten. Als Inhaber des Hausrechts kann zunächst jeder Laden- oder Restaurantbesitzer selbst bestimmen, ob er Tieren den Zugang zu seinen Räumlichkeiten gewährt. Allerdings gibt es auch gesetzliche Vorschriften, nach denen Tiere in bestimmten Räumen nichts zu suchen haben.

So schreibt die Lebensmittelhygieneverordnung vor, dass Haustiere keinen Zugang zu Räumen der Lebensmittelverarbeitung oder -lagerung haben dürfen. Sie dürfen also weder Ihren Bello an der Leine, noch Ihr Frettchen auf der Schulter mit in einen Supermarkt oder eine Restaurantküche nehmen. Diese Entscheidung obliegt dann auch nicht mehr dem Ladenbesitzer im Sinne des Hausrechts, sondern ist vielmehr gesetzlich vorgeschrieben.

Sind Sie auf einen Blindenführ- oder Assistenzhund angewiesen, gelten eigentlich Ausnahmen. Da Sie auf Ihr Tier für die Teilnahme am täglichen Leben angewiesen sind, würde ein Zutrittsverbot eine Diskriminierung bedeuten. In der Praxis sieht es leider immer mal wieder anders aus. Einige große Supermarktketten haben aber eine Zielvereinbarung zum barrierefreien Handel geschlossen und den Zutritt von Blindenführhunden ausdrücklich erlaubt. Im Zweifel erkundigen Sie sich vor Ihrem Einkauf und gehen notfalls zur Konkurrenz.

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Tags: Tiere

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