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Ärztin erklärt Befundbericht

Krankmeldung nach der Party

6.03.2019

Rechtsfrage des Tages:

Wer bei der Faschingsparty zu tief ins Glas geschaut hat, wird heute wahrscheinlich mit einem ordentlichen Kater aufwachen. Sehnen sich Kopf und Körper nach dem Bett, ist an Arbeiten nicht zu denken. Dürfen Sie sich wegen eines Katers krankschreiben lassen?

Antwort:

Der Magen rumort, der Kopf drückt. Und mit dem Kreislauf läuft es auch noch nicht so rund. Verständlich, dass Sie lieber im Bett bleiben möchten, statt zur Arbeit zu gehen. Tatsächlich können Sie sich auch wegen eines Katers krankschreiben lassen. Denn Kopfweh und Übelkeit werden auch als Erkrankungen angesehen, die zur Arbeitsunfähigkeit führen können. Allerdings hat Ihr Chef die Möglichkeit, Ihnen den Lohn für diesen Tag zu streichen. Schließlich haben Sie den krankhaften Zustand selbst herbeigeführt. In der Praxis kommt das zwar sicherlich nicht oft vor. Die Missbilligung Ihres Vorgesetzen werden Sie aber ertragen müssen.

In manchen Fällen müssen Sie sich sogar krankschreiben lassen. Bedienen Sie beispielsweise Arbeitsmaschinen wie einen Gabelstapler, gilt absolutes Alkoholverbot. Und das betrifft auch den Restalkohol vom Vorabend. Treten Sie also immer noch alkoholisiert Ihren Dienst als Lkw-Fahrer an, kann dies weitreichende Folgen bis hin zur Kündigung haben.

Um diesen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen, sollten Sie bei der nächsten Feier vor einem Werktag lieber etwas weniger trinken. Oder wenn Sie es trotzdem krachen lassen möchten, nehmen Sie vorsorglich einen Tag Urlaub.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles.

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