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Ausbildung

Ausschlafen in Niedersachsen

6.04.2018

Rechtsfrage des Tages:

Wenn früh morgens der Wecker klingelt, fällt es gerade Jugendlichen häufig schwer, sich aus dem Bett zu quälen. Außerhalb der Ferien steht wochentags aber ein pünktlicher Schulbesuch auf dem Programm. Warum können demnächst vielleicht manche Schüler in Niedersachsen länger schlafen?

Antwort:

Laut der Schlafforschung tickt die innere Uhr von Jugendlichen anders als bei Erwachsenen. Nach der Theorie schlafen sie später ein, brauchen dafür aber eine längere Schlafphase. Und das soll nicht nur an nächtlichen Computer-Sessions liegen. Der morgendliche Gang zur Schule ist für viele eine Qual und soll die Konzentrations- und Lernfähigkeit beeinträchtigen.

So mancher Schüler in Niedersachsen könnte demnächst vielleicht seinen Morgenschlaf ausdehnen. Das Kultusministerium in Hannover hat nämlich beschlossen, dass die niedersächsischen Schulen nunmehr selbst die Uhrzeit für den Unterrichtsbeginn festlegen dürfen. Frühestens darf es um 07:30 Uhr losgehen, eine zeitliche Grenze nach oben gibt es nicht. Es bleibt abzuwarten, wie die einzelnen Schulen im Bundesland mit dieser Neuregelung umgehen werden.

Aber warum gilt diese Regelung nicht generell in allen Bundesländern? Weil Schulrecht Sache der Bundesländer ist und nicht bundeseinheitlich geregelt wird. Tatsächlich praktizieren aber auch andere Bundesländer einen solchen Umgang mit dem Schulbeginn am Morgen. Beispielsweise können sich Schüler eines Gymnasiums in Nordrhein-Westfalen über eine Gleitzeitregelung freuen.

Experten bezweifeln aber, dass künftig an vielen Schulen der Unterricht erst sehr spät beginnen wird. Rein praktisch ist die Umsetzung nicht ganz leicht. Müssten doch beispielsweise die Abfahrtszeiten der Schulbusse individuell geregelt werden.

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Tags: Schule

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