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Frühstück

Neue Regeln für Pommes, Brot und Co.

23.04.2018

Rechtsfrage des Tages:

Knusprige Pommes, knackige Chips und resches Brot sind beliebt. Das wohlige Gefühl beim Zubeißen wird durch rösten, backen, braten oder frittieren erreicht. Leider kann dabei auch Acrylamid entstehen, das gesundheitsschädigend ist. Was müssen Bäcker, Restaurants und Imbissbudenbesitzer künftig beachten?

Antwort:

Wer in der Lebensmittelbranche arbeitet, ist mit diversen Auflagen und Vorschriften rund um Herstellung und Verarbeitung vertraut. Nun sind noch neue Auflagen hinzugekommen. Bereits seit dem 11. April 2018 gelten für die Herstellung und Verarbeitung von Lebensmitteln besondere Vorschriften, um die Gefährdung durch Acrylamid zu reduzieren.

Hersteller von Lebensmitteln dürfen jetzt beispielsweise nur noch Kartoffeln mit einem niedrigen Stärkegehalt verwenden und müssen diese vor der Verwendung blanchieren und einweichen. Bestimmte Lebensmittel dürfen bei der Verarbeitung in Bäckereien, Imbissbuden und Restaurants künftig nicht mehr so stark erhitzt oder geröstet werden. Fritteusen dürfen zum Beispiel nur noch mit maximal 175 Grad Celsius betrieben werden. Pommes sollen vor der Verarbeitung nicht unter sechs Grad Celsius gelagert werden. 

Die neue EU-Verordnung enthält einen ganzen Katalog an Minimierungsmaßnahmen. Betroffen sind neben Backwaren und Pommes beispielsweise auch Frühstückscerealien und Kaffee. Die Überwachung der Einhaltung der neuen Auflagen obliegt den deutschen Behörden. Das Amt für Lebensmittelüberwachung und das Veterinäramt werden in der Regel mit den Kontrollen befasst sein. Gefragt ist dabei insbesondere die Eigenkontrolle und entsprechende Dokumentation durch die Betriebe.

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