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Newsletter auf Laptop

DSGVO und Newsletter

1.06.2018

Rechtsfrage des Tages:

Haben in den letzten Wochen auch unzählige E-Mails mit Newsletter-Anfragen Ihr Postfach geflutet? Der Grund ist die Datenschutzgrundverordnung. Was steckt hinter diesen E-Mails und wie können Sie diese zum Aufräumen nutzen?

Antwort:

Der Versand von regelmäßigen Newslettern unterlag auch schon vor der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) strengen Regeln. Viele Unternehmen wollen aber nicht zuletzt wegen der drohenden hohen Bußgelder auf Nummer sicher gehen. Oder sie holen die schon vorher eigentlich notwendige Abfrage der Einwilligung des Empfängers nach.

Haben Sie beispielsweise bei einer Bestellung Ihre E-Mail-Adresse angegeben und erhalten ungefragt einen Newsletter zugesandt, müssen die Unternehmen Ihre Einwilligung abfragen. Grundsätzlich müssen Sie auch nach wie vor immer die Möglichkeit haben, diese Einwilligung widerrufen zu können. Und was bedeutet das für das Chaos in Ihrem Postfach? Wollten Sie ohnehin schon lange die vielen lästigen Newsletter loswerden, brauchen Sie einfach gar nichts zu tun. Bestätigen Sie auf die Newsletter-Anfrage Ihre Einwilligung nicht, wird das Unternehmen Ihnen auch keinen Newsletter mehr zusenden.

Letztlich sollten Sie auch wachsam sein. Wie immer versuchen schwarze Schafe die allgemeine Unsicherheit hinsichtlich der DSGVO auszunutzen. Ist Ihnen der Absender gänzlich unbekannt oder wird sogar die Eingabe einer TAN abgefragt, sollten Sie die E-Mail unbeantwortet löschen.

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Tags: DSGVO Internet

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