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Pflege alter Dame

Geld für die Pflege

14.06.2018

Rechtsfrage des Tages:

Wird ein geliebter Mensch pflegebedürftig, wollen Angehörige ihn bestmöglich versorgt wissen. So mancher organisiert die Pflege im häuslichen Umfeld. Unter welchen Voraussetzungen kann das Pflegegeld dabei unterstützen?

Antwort:

Das Pflegegeld soll pflegebedürftigen Personen bei der Absicherung der häuslichen Pflege helfen. Voraussetzung ist, dass der Betroffene eine Pflegegrad 2 bis 5 hat und die Pflege zu Hause durchgeführt wird. Je nach Pflegegrad beträgt das Pflegegeld bis zu 901 Euro pro Monat. Es wird nach Bewilligung an den Pflegebedürftigen oder auf dessen Wunsch eine pflegende Person ausgezahlt. Erhält der Betroffene bereits Pflegesachleistungen, beispielsweise für einen ambulanten Pflegedienst, wird das Pflegegeld entsprechend gekürzt oder entfällt ganz.

Übrigens besteht ein Anspruch auf Pflegegeld nicht nur bei einer Pflege in den eigenen vier Wänden. Auch für die Pflege im betreuten Wohnen, in einer Senioren-WG oder in der Wohnung der Pflegeperson kann das Pflegegeld beantragt werden. Die Pflege muss auch nicht zwingend von einem Angehörigen übernommen werden. Es kommt die Pflege durch erwerbsmäßig arbeitende Pfleger oder Freunde in Betracht. Keine Relevanz hat weiter die Anzahl der Stunden, in denen tatsächlich gepflegt wird. Gezahlt wird das Pflegegeld von der Pflegeversicherung, die mit der gesetzlichen Krankenversicherung identisch ist. Dort erhalten Sie detaillierte Informationen.

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