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Begleitetes Fahren

Begleitetes Fahren im Ausland

17.07.2019

Rechtsfrage des Tages:

Begleitetes Fahren ab 17 ermöglicht es in Deutschland jungen Autofahrern, unter der Obhut eines Begleiters, Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Wie sieht es aber im Ausland aus?

Antwort:

Seit einigen Jahren hat sich das Modell in Deutschland etabliert. Nach Expertenmeinung hat es sich zudem bewährt. Für Jugendliche ist es heute bereits selbstverständlich, mit einer Begleitperson auf dem Beifahrersitz nach erfolgreichen Prüfungen am Straßenverkehr teilnehmen zu dürfen. Wollen Sie mit Ihren jugendlichen Autofahrern aber in den Urlaub starten, müssen Sie aufpassen.

Das begleitete Fahren ab 17 ist nämlich nur in Deutschland und Österreich erlaubt. Trotz der deutschen Prüfbescheinigung, sind minderjährige Autofahrer dann in Italien oder Frankreich ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs. Werden sie erwischt, drohen teil empfindliche Geldstrafen bis hin zur Beschlagnahmung des Autos. Spätestens kurz vor der Grenze, sollten Sie also an einen Fahrerwechsel denken.

Aber selbst volljährige Autofahrer sollten sich vor der Fahrt ins Ausland über die jeweiligen Verkehrsregeln informieren. Häufig gelten besondere Vorschriften für Fahranfänger. Beispielsweise in Frankreich dürfen Autofahrer in den ersten drei Jahren nach Erwerb der Fahrerlaubnis auf Autobahnen oder Schnellstraßen nur langsamer fahren. In Kroatien gelten spezielle Tempolimits für Autofahrer bis 24 Jahre.

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