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Gärtnerin mit Klemmbrett

Hinweispflicht bei Rechnung für Privatkunden

9.07.2018

Rechtsfrage des Tages:

Erbringen Sie als Unternehmer Leistungen oder Lieferungen im Zusammenhang mit Grundstücken, müssen Sie auch Privatkunden eine Rechnung zukommen lassen. Welchen notwendigen Inhalt muss diese haben?

Antwort:

Haben Sie eine Terrasse gepflastert oder eine Gartenmauer erstellt, müssen Sie Ihrem Kunden binnen sechs Monaten nach der Leistungserbringung eine Rechnung zukommen lassen. Diese Pflicht ergibt sich aus dem Umsatzsteuergesetz (UStG). Sie gilt beispielsweise auch für Architektenleistungen, die Gartengestaltung und sogar für das Aufstellen mobiler Toilettenhäuschen auf Baustellen.

Der notwendige Inhalt einer Rechnung ergibt sich aus § 14 Absatz 4 UStG. Unter anderem müssen Namen und Anschriften von Unternehmer und Empfänger aufgeführt werden, die Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, das Datum der Ausstellung und eine laufende Rechnungsnummer. Gegenüber Privatkunden kommt eine weitere Anforderung hinzu.

Private Auftraggeber sind verpflichtet, Rechnungen über Werklieferungen oder Leistungen rund um ein Grundstück zwei Jahre aufzubewahren. Hierüber müssen Sie als Unternehmer informieren. Auf der Rechnung müssen Sie als Pflichtbestandteil einen entsprechenden Hinweis platzieren. Übrigens: Ihre Rechnung muss nicht unbedingt Rechnung heißen. Ausreichend ist, wenn sich aus dem Inhalt eindeutig der Rechnungscharakter ergibt.

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Tags: Gewerbe

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