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Paar auf Sofa mit Tablet

Pixel in Geodiensten

10.07.2018

Rechtsfrage des Tages:

Geodienste wie Google Streetview ermöglichen einen virtuellen Spaziergang durch Städte, Dörfer und Landschaften. Warum sind manche Häuser durch Verpixelung unkenntlich gemacht worden?

Antwort:

Eigenheime, Mehrfamilienhäuser und Firmengebäude dürfen von der Straße aus fotografiert werden. Solange zum Beispiel kein Stativ, eine Drohne oder eine Leiter verwendet werden, dürfen diese Bilder auch veröffentlicht werden. Sinngemäß dürfen Sie alle Fassaden fotografieren, die Sie aus dem öffentlichen Straßenraum heraus auch sehen können.

Entsprechend spricht auch zunächst nichts dagegen, Häuser in Geodiensten abzubilden und Besuchern einen virtuellen Rundgang durch die Straßen zu ermöglichen. Dennoch bietet beispielsweise einer der größten Geodienste Eigentümern an, auf Antrag die Ansicht ihres Hauses zu verpixeln. Dem liegt weder eine gesetzliche Bestimmung noch ein konkretes Gerichtsurteil zugrunde.

Allerdings könnte argumentiert werden, dass diese Bilder von Kameras aufgenommen wurden, die sich gerade nicht auf Augenhöhe mit Fußgängern befanden. Entsprechend können die Aufnahmen Ansichten hinter Zäunen oder Hecken abbilden, die von der Straße aus eigentlich nicht zu sehen sind. Um dem massiven Widerstand von Teilen der Bevölkerung zu begegnen und vielleicht aufgrund der unklaren Rechtslage, können Sie daher einen Antrag auf Verpixelung Ihrer Hausansicht stellen.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich oder rund um die Immobilie zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren, D.A.S. Rechtsschutz für Mieter, Vermieter oder Eigentümer.

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