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Trampen

Unfall mit Tramper

26.07.2019

Rechtsfrage des Tages:

Das Fahren per Anhalter ist keineswegs aus der Mode gekommen. Kommt es zu einem Unfall, stellt sich die Frage nach der Haftung. Wie sind Fahrer und Tramper abgesichert?

Antwort:

Auch wenn nicht mehr so viele Leute mit ausgestrecktem Daumen an der Straße stehen wie früher. Tramper gibt es nach wie vor. Gerade in ländlichen Bereichen haben sich zudem sogenannte Mitfahrerbänke etabliert. Wer kein eigenes Auto hat, kann auf dieser Bank auf eine Mitfahrgelegenheit hoffen. Nehmen Sie einen Anhalter mit, denken Sie sicherlich nicht über einen Unfall nach. Passieren kann aber leider immer irgendetwas.

Der Tramper braucht sich über seine Absicherung keine Sorgen zu machen. Kommt er durch einen Unfall zu Schaden, ist er entweder über die Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners abgesichert oder über die des Fahrers und Halters. Ihm stehen wie allen anderen Insassen Ansprüche auf Schadensersatz und Schmerzensgeld zu.

Aber auch der nette Fahrer braucht sich nicht zu sorgen. Bei einem selbstverschuldeten Unfall kommt die eigene Haftpflichtversicherung für die Schäden des mitgenommenen Insassen auf. Diese sind in der Versicherung mit abgedeckt. Allerdings gilt dies nur für eine gelegentliche Mitnahme fremder Personen. Artet diese Mitnahme in eine gewerbliche Tätigkeit aus, besteht nicht automatisch ein Versicherungsschutz.

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