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Elektroschrott

Wohin mit dem Schrott?

5.07.2018

Rechtstipp des Tages:

Früher oder später quittieren alle Haushaltsgeräte ihren Dienst. Ersatz können Sie schnell beschaffen, sei es im Internet oder im nächsten Elektronikmarkt. Aber wohin mit den defekten Geräten?

Antwort:

Bereits seit Mitte 2016 sind Händler verpflichtet, ausgediente oder defekte Altgeräte zurückzunehmen. Voraussetzung ist, dass der Verkäufer eine Verkaufsfläche von über 400 Quadratmetern für Elektrowaren nutzt. Bei Online-Händlern kommt es auf die Lagerflächen an. Diese werden Sie als Kunde natürlich kaum kennen. Bestellen Sie aber bei den großen Anbietern, können Sie meist von einer Rücknahmepflicht ausgehen.

Kleinere Geräte unter 25 Zentimetern Kantenlänge müssen diese Händler immer zurücknehmen, selbst wenn sie diese gar nicht verkauft haben. Auch kommt es nicht darauf an, ob der Kunde sich einen neuen Toaster, Wasserkocher oder ein Bügeleisen kauft. Bei größeren Geräten besteht die Rücknahmepflicht nur, wenn ein Gerät der gleichen Kategorie gekauft wird. Schaffen Sie sich eine neue Waschmaschine an, werden Sie Ihre alte im Laden ganz bequem auch los.

Lassen Sie das neue Gerät anliefern, können Sie den Spediteuren in der Regel das Altgerät mitgeben. Allerdings sollten Sie den Händler darauf hinweisen, dass ein altes Gerät gleich retour gehen soll. Insbesondere beim Online-Handel sollten Sie dies konkret vereinbaren. Viele auch kleinere Händler bieten diesen Service ebenfalls an, selbst wenn sie nicht dazu verpflichtet wären. Und letztlich können Sie Ihren Elektroschrott auch nach wie vor bei den kommunalen Sammelstellen abgeben.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es bei privaten Kaufverträgen zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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Tags: Shopping

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