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Guerilla Gardening

Guerilla Gardening: Illegale Beete?

22.08.2018

Rechtsfrage des Tages:

Haben Sie sich auch schon mal über hübsch und individuell bepflanzte Grünstreifen an der Straße gefreut? Dann haben Leute aus der Nachbarschaft wahrscheinlich "Guerilla Gardening" betrieben. Ist das eigentlich legal?

Antwort:

Eine grüne und blühende Landschaft in Wohngebieten dürfte eigentlich jeden erfreuen. Seit einiger Zeit gibt es eine Bewegung, die für mehr Natur in der Stadt sorgen will. Beim sogenannten Guerilla Gardening bepflanzen Naturfreunde Grünstreifen und andere öffentliche Flächen mit Wildblumen und Grünpflanzen. Tatsächlich ist das aber eigentlich verboten.

Auch Grünstreifen und die Flächen um Straßenbäumen gehören der Kommune. Pflanzen Sie ohne Genehmigung dort etwas an, begehen Sie streng genommen sogar eine strafbare Sachbeschädigung. Zivilrechtlich könnten Sie sich Schadensersatzansprüchen gegenübersehen und Früchte dürfen Sie auch nicht ernten. Außerdem gehen die Pflanzen mit dem Aussähen in das Eigentum der Kommune über. Daher dürfen Sie diese auch nicht wieder ausgraben.

In der Praxis handelt es sich aber eher um ein Kavaliersdelikt. Meist wird die wilde Bepflanzung stillschweigend geduldet, insgeheim vielleicht sogar gutgeheißen. Sie sollten sich aber an ein paar Regeln halten. So sollten Sie nur heimische Pflanzen auswählen und darauf achten, dass sie durch besonders üppigen Wuchs nicht den Verkehr behindern. Und eine private Hanfplantage sollten Sie auf keinen Fall aussähen. Dann wird sich nämlich höchst wahrscheinlich die Kriminalpolizei für Ihr gärtnerisches Treiben interessieren.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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Tags: Garten

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