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Ehepaar schaut sich böse an

Das Eigenheim in der Scheidung

10.09.2019

Rechtsfrage des Tages:

Das Eigenheim gehört Eheleuten meist zu gleichen Teilen. Geht die Ehe in die Brüche, stellt sich die Frage, was aus dem Haus und Grundstück wird.

Antwort:

Geht eine Ehe in die Brüche, sind viele finanzielle Entscheidungen zu treffen. Eine während der Ehezeit angeschaffte Immobilie gehört sehr häufig beiden Eheleuten zur ideellen Hälfte. Beide stehen als Eigentümer im Grundbuch. Allein durch die Scheidung ändert sich daran nichts. Auch nach der Trennung bleibt es bei den Eigentumsverhältnissen. Natürlich können auch geschiedene Eheleute weiter gemeinsam das Haus nutzen. In der Praxis funktioniert das aber häufig nicht.

Sinnvoller kann es sein, auch beim Haus eine klare Regelung zu treffen. Sie können das Haus gemeinsam verkaufen und sich den Erlös teilen. Oder einer von beiden übernimmt das Haus und zahlt den anderen aus. Die Übertragung müssen Sie durch einen notariellen Vertrag regeln. Denken Sie dabei aber auch an einen möglichen Kredit. Der ausscheidende Ehegatte wird von der Bank meist nicht so einfache aus der Kreditverbindlichkeit entlassen.

Können sich die Eheleute nicht einigen, besteht die Möglichkeit einer Teilungsversteigerung. Da es sich um eine besondere Form der Zwangsversteigerung handelt, sollte dies aber stets die letzte Lösung sein. Im Rahmen einer solchen Versteigerung können Sie meist nicht den Erlös erzielen, den Sie sich erhofft haben.

 


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Tags: Scheidung

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