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Frau mit Kassenzetteln

Zweitwohnsitzsteuer: Wer muss sie zahlen?

18.09.2018

Rechtsfrage des Tages:

Ob aus beruflichen oder privaten Gründen - viele Leute unterhalten eine zweite Wohnung in einer anderen Stadt. Wann müssen Sie für die Zweitbehausung eine Zweitwohnsitzsteuer gezahlt werden?

Antwort:

Der Erstwohnsitz ist der Ort, an dem Sie die überwiegende Zeit leben. Daneben können Sie auch einen Zweitwohnsitz unterhalten, den Sie ebenfalls im Einwohnermeldeamt der Stadt anmelden müssen. Ob Sie eine Zweitwohnsitzsteuer zahlen müssen und wie hoch diese ausfällt, hängt von der Kommune ab. In aller Regel erheben die Städte und Gemeinden diese Steuer, die sich anhand eines prozentualen Anteils der Jahresmiete errechnet. Teilweise wird dabei auf die Jahresrohmiete, also die Kaltmiete mit bestimmten kalten Betriebskosten, abgestellt. In der Regel ist aber die Jahreskaltmiete Grundlage der Berechnung.

Auch bei der Frage nach der Definition der Zweitwohnung haben die Kommunen einen gewissen Spielraum. Mancherorts gilt als Zweitwohnung eine Wohneinheit mit Kochzeile und Bad. In anderen Gemeinden müssen Sie Zweitwohnsitzsteuer sogar für Gartenhäuser oder Mobilheime auf Campingplätzen zahlen.

Müssen Sie die Zweitwohnung beispielsweise aus beruflichen Gründen unterhalten, können Sie die Zweitwohnsitzsteuer aber zumindest als Werbungskosten absetzen.  Und in manchen Kommunen werden Ehepaare begünstigt. Unterhalten diese aus beruflichen Gründen eine Zweitwohnung, fällt dort keine Zweitwohnsitzsteuer an. Was genau in Ihrer Stadt oder Gemeinde gilt, erfahren Sie beim zuständigen Steueramt.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es rund um die Immobilie, also zum Beispiel bei Ärger mit dem Finanzamt, Mängeln an der Mietwohnung oder bei einer Kündigung des Mietverhältnisses, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Mieter, Vermieter oder Eigentümer.

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Tags: Steuer

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