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Sparschwein

Was ändert sich 2017?

3.01.2017

Rechtsfrage des Tages:

Ich habe gehört, dass sich zum Jahreswechsel wieder einiges ändern wird. Welche Neuerungen kommen auf uns zu, die wir kennen sollten?

Antwort:

Der Startschuss zum neuen Jahr wartet auch 2017 wieder mit einigen Gesetzesänderungen auf. Manche können sich über mehr Geld freuen und das Pflegerecht wird neu geordnet. Hier finden Sie einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.

  • Das Kindergeld steigt um zwei Euro. Entlastung finden Familien weiter durch die Erhöhung des Kinderfreibetrages um 108 Euro. Im Jahr 2018 soll dieser dann noch weiter auf 4.788 Euro erhöht werden. Geringverdiener bekommen einen Aufschlag von 10 Euro auf den Kinderzuschlag.
  • Auch Mindestlohnempfänger profitieren vom neuen Jahr. Der Mindestlohn steigt auf 8,84 Euro. Die übrigen Regelungen wie beispielsweise  die Ausnahmen für Auszubildender bleiben unverändert.
  • Der Online-Draht zum Arzt: Krankenkassen übernehmen ab Juni die Kosten einer Videosprechstunde mit dem Arzt. Eine Verpflichtung zur Teilnahme an dieser Art von Arztkonsultation besteht hingegen nicht.
  • Das zweite und dritte Pflegestärkungsgesetz tritt in Kraft. Aus den drei Pflegestufen werden fünf Pflegegrade, die nach einem neuen Begutachtungsverfahren festgelegt werden sollen. Es gilt Bestandsschutz. Beziehen Sie schon Leistungen der Pflegeversicherung, wird Ihre Pflegestufe automatisch in einen Pflegegrad übergeleitet.
  • Müssen Sie berufsbedingt umziehen, können Sie sich ab Februar über eine höhere Umzugspauschale für Paare und Singles freuen.
  • Inkassounternehmen können bei der Eintreibung der Rundfunkgebühren schneller tätig werden. Künftig muss vor deren Beauftragung kein Vollstreckungsversuch durch die Behörde mehr erfolgt sein.
  • Ab dem 15. Juni 2017 fallen die Roaminggebühren beim Telefonieren im EU-Ausland weg.
  • Ab dem 04. April müssen wir uns an einen neuen 50-Euro-Schein gewöhnen. Dieser soll schwerer zu fälschen sein als der bisherige.
  • Verkehrsteilnehmer erwarten einige Änderungen: Bußgelder steigen, Gigaliner kommen auf die Straße und Radfahrer müssen sich nicht mehr an Fußgängerampeln halten.

Wie Sie sehen, wird sich in der nächsten Zeit einiges tun. Weitere Einzelheiten können Sie in den kommenden Wochen in der Rechtsfrage des Tages nachlesen.

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Tags: Gesetze

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