Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
Carsharing

Mein Auto, dein Auto: privates Carsharing

5.10.2017

Rechtsfrage des Tages:

Unzählige Autos stehen deutschlandweit oft tagelang ungenutzt in Garagen und auf Stellplätzen. Wäre es da nicht eine gute Idee, mit dem eigenen Wagen Geld zu verdienen? Oder einem Nachbarn mal einen Gefallen zu tun und ihm Ihr Auto zu leihen? Privates Carsharing kann eine interessante Möglichkeit sein. Doch was müssen Sie beachten?

Antwort:

Fristet Ihr Auto auch eher ein ruhiges Dasein? Vielleicht könnten Freunde oder Angehörige den Wagen zwischendurch gut gebrauchen. Oder die private Vermietung Ihres Wagens kann Ihnen zusätzliches Geld in die Haushaltskasse spülen. Möchten Sie Ihr Auto mit anderen teilen, müssen Sie aber vor allem an den Versicherungsschutz denken.

Leihen Sie Ihren Wagen Verwandten, Freunden oder Nachbarn, sollten Sie vorher Ihren Versicherungsvertrag prüfen. Wichtig ist, dass Sie die Versicherung für mehrere Fahrer abgeschlossen haben. Sind Sie als Alleinfahrer eingetragen, riskieren Sie Ihren Versicherungsschutz. Leiht sich ein Freund Ihr Auto und baut einen Unfall, ist Ihre Versicherung bei einem Alleinfahrertarif unter Umständen sogar leistungsfrei.

Soll Ihr Wagen regelmäßig von unterschiedlichen Leute genutzt werden, können Sie im Versicherungsvertrag eine Altersspanne zwischen dem ältesten und dem jüngsten Fahrer angeben. Dann sind auch alle Personen mit Geburtsdatum innerhalb dieser Spanne versichert. Solche Tarife sind allerdings teurer, als wenn nur Sie das Fahrzeug nutzen.

Möchten Sie mit der Vermietung Ihres Autos Geld verdienen, können Sie Ihren Wagen auf einer kommerziellen Plattform anmelden. Nach der Registrierung können Sie Ihr Auto interessierten Mietern anbieten. Diese stellen eine Anfrage und Sie entscheiden, ob Sie Ihren Wagen vermieten wollen oder nicht. Der Vorteil: viele Plattformen bieten registrierten Anbietern einen weitreichenden Versicherungsschutz. Kommt es zum Unfall durch einen Mieter, müssen Sie Ihre eigene Kfz-Versicherung nicht ins Spiel bringen.

Permalink

Tags: Auto Unfall

Ähnliche Beiträge:

Verkehrsunfall

Der eine rast, der andere missachtet die Vorfahrt - Wer ist schuld am Unfall?

19.07.2016

Aktuelle Urteile

Kollidiert ein vorfahrtsberechtigter Motorradfahrer mit 121 km/h bei erlaubten 50 km/h mit einem Pkw, der die Vorfahrt missachtet, teilt sich die Haftung im Verhältnis 30 zu 70 auf – zu Lasten des Bikers. Dies entschied das Oberlandesgericht Hamm.

Schulterblick

Regeln rund ums Rückwärtsfahren

7.07.2016

Rechtsfrage des Tages

Das Gesetz verlangt von Autofahrern eine gesteigerte Sorgfaltspflicht beim Rückwärtsfahren. Aber haben Sie auch immer Schuld, wenn Sie rückwärts mit einem anderen Wagen kollidieren? Was müssen Sie beachten, wenn Sie den Rückwärtsgang eingelegt haben? Hier finden Sie Tipps.

Sekundenschlaf am Steuer

Sekundenschlaf am Steuer – eine tödliche Gefahr!

1.06.2015

Aktuelles

Fast jeder Autofahrer kennt die Situation: Auf eintönigen oder langen Fahrten werden die Augenlider schwer – ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Denn ein Sekundenschlaf von nur drei bis fünf Sekunden bedeutet beispielsweise bei Tempo 130 eine Blindfahrt von bis zu 180 Metern! Die Folgen sind nicht selten schwere Verkehrsunfälle. Was Autofahrer rund um den gefährlichen Sekundenschlaf wissen müssen und wie sie sich gegen Müdigkeitsattacken wehren können, erfahren Sie hier.

 

D.A.S. Leistungsservice

D.A.S. Leistungsservice

Immer eine gute Idee, wenn Sie in Sachen Recht nicht weiterwissen: Rufen Sie an! Der D.A.S. Leistungsservice steht Ihnen als Rechtsschutz-Kunden gern unter der gebührenfreien Direktwahl 0800 3273271 zur Verfügung!

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei