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Gemüse im Kühlschrank

"Containern": Finger weg vom Müll!

1.11.2018

Rechtsfrage des Tages:

Abgelaufene Lebensmittel oder solche mit beschädigten Verpackungen werden von Supermärkten regelmäßig in Containern entsorgt. Da diese häufig noch vollkommen genießbar sind, können manche der Versuchung nicht widerstehen. Ist die Mitnahme von Müll strafbar?

Antwort:

Ist das Haltbarkeitsdatum abgelaufen, dürfen Lebensmitteln von Supermärkten nicht mehr verkauft werden. Berge von Lebensmitteln werden so Tag für Tag entsorgt, obwohl sie eigentlich noch in Ordnung sind. Mancherorts haben sich regelrecht Cliquen zusammengefunden, die beim sogenannten "Containern" die Abfälle von Supermärkten nach Lebensmitteln durchsuchen.

Entgegen der landläufigen Meinung ist Müll allerdings nicht herrenlos. Entsorgen Supermärkte ihren Müll in Containern, gehören diesen nach wie vor die entsorgten Lebensmittel. Mit der Abholung durch den Entsorger geht das Eigentum sodann auf ihn über. Eine Eigentumsaufgabe ist mit dem Wurf in den Container nicht verbunden.

Aus diesem Grund stellt die Mitnahme des Mülls eine Straftat dar. Je nach Wert der gestohlenen Ware kann diese eine empfindliche Geldstrafe nach sich ziehen. Klettern die Mülldiebe noch über eine Umzäunung auf das Gelände oder brechen einen Container auf, erfüllt dies sogar den Tatbestand des schweren Diebstahls. Natürlich ist die Entsorgung eigentlich genießbarer Lebensmittel zumindest moralisch zweifelhaft. Erste Supermärkte haben daher Schränke aufgestellt, aus denen sich Kunden kostenlos an der unverkäuflichen Ware bedienen dürfen.

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