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Einbrecher an Terrassentür

Einbruch im Unternehmen

27.11.2017

Rechtsfrage des Tages:

Es wäre ein Alptraum! Sie wollen frisch in die neue Woche starten und müssen feststellen, dass in Ihren Betrieb eingebrochen wurde. Um den Schaden möglichst gering zu halten heißt es, schnell aktiv zu werden. Was müssen Sie als Unternehmer in die Wege leiten?

Antwort:

Die Tür ist aufgebrochen, die Laptops sind weg und vielleicht fehlen zu allem Überfluss auch noch wichtige Maschinen in der Werkstatt. Ein Einbruch kann einen Betrieb vollständig lahmlegen. Das wichtigste ist natürlich zunächst die Meldung bei der Polizei. Verändern Sie bis zu deren Eintreffen nichts und vernichten Sie keine Spuren. Am besten betreten Sie den Tatort nicht. Vielleicht kann die Polizei dem Täter auf die Schliche kommen.

Aber selbst, wenn die Täter unentdeckt bleiben, dürfen Sie auf eine Anzeige nicht verzichten. Wollen Sie Ihre Versicherung in Anspruch nehmen, setzt dies grundsätzlich eine Meldung bei der Polizei voraus. Haben die Beamten ihre Arbeit erledigt, ist es an Ihnen. Sie müssen eine Wertgegenstandsliste anfertigen.

Listen Sie alle Gegenstände auf, die verschwunden sind oder beschädigt wurden. Denken Sie dabei auch an private Gegenstände Ihrer Mitarbeiter. Hat ein Angestellter sein Smartphone auf dem Schreibtisch vergessen und ist dieses verschwunden, gehört es auch auf die Liste. Machen Sie sich die Arbeit, gestohlene Geräte möglichst detailliert mit Gerätetyp und -nummer aufzuführen. Diese Liste braucht die Polizei, aber auch Ihre Versicherung. Diese müssen Sie auch schnellst möglich informieren.

Wichtig ist natürlich, den Betrieb zumindest provisorisch zu sichern. Aufgebrochene Türen und eingeschlagene Fenster müssen Sie schnellst möglich wieder absichern lassen. Wenden Sie sich dafür an Ihren Vermieter und Ihre Versicherung.

Hat sich der erste Schreck gelegt, müssen Sie an Ihre Kunden und Geschäftspartner denken. Informieren Sie diese, wenn es durch den Diebstahl zu Verzögerungen bei Lieferungen oder der Erledigung von Aufträgen kommt. Letztlich dürfen Sie auch Ihre Mitarbeiter nicht vergessen. Für viele ist ein Einbruch durchaus traumatisierend. Achten Sie daher sorgfältig auf die Stimmung in der Firma und bieten Sie beispielsweise Gespräche an.

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