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Mädchen füttert Wildgänse

Entenfüttern: Lieber nicht?

7.11.2017

Rechtsfrage des Tages:

Sicherlich sind auch schon Ihre Eltern mit Ihnen an den Stadtweiher gegangen, um Enten zu füttern. Planen Sie einen solchen Ausflug nun mit Ihrem Nachwuchs? Da stellt sich die Frage, ob Entenfüttern überhaupt generell erlaubt ist.

Antwort:

Eigentlich ist es ein unschuldiges Vergnügen. Den Kindern werden Tiere und Natur nähergebracht und die Enten können sich über knusprige Brotstücke freuen. Allerdings ist das Füttern von Enten und Schwänen tatsächlich vielerorts verboten. Eine umfassende gesetzliche Bestimmung gibt es nicht. Städte und Kommunen können aber beispielsweise in Satzungen bestimmen, ob und wo das Füttern des Federviehs erlaubt ist.

Möchten Sie sichergehen, sollten Sie sich bei Ihrer Gemeinde oder Stadt erkundigen. An Seen, Teichen und anderen städtischen Gewässern finden Sie zudem häufig Hinweisschilder. Gelegentlich ist auf den Verbotsschildern sogar begründet, warum Sie Ihr altes Brot wieder mit nach Hause nehmen müssen. Bei Verstößen kann Ihnen sogar ein Bußgeld drohen.

Bedenken Sie aber auch grundsätzlich, dass insbesondere Brot für Enten, Schwäne und Blesshühner nicht das geeignete Futter ist. Außerdem können Brotreste im Wasser das ökologische Gleichgewicht durcheinanderbringen. Fragen Sie lieber im Zoogeschäft nach geeignetem Futter für wilde Wasservögel.

Oder besuchen Sie einen Streichelzoo oder ein Wildgatter. In Wildgattern ist das Füttern von bestimmten Tieren meist ausdrücklich erlaubt. Und so können Ihre Kinder nicht nur mit Enten und Schwänen, sondern auch mit Rehen, Wildschweinen und Ziegen in Kontakt treten.

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