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Friedhof

Wie darf der Grabstein aussehen?

2.11.2017

Rechtsfrage des Tages:

Der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt eine große Lücke und viel Traurigkeit. Ein liebevoll gestaltetes Grab kann etwas Trost und Linderung verschaffen. Was gilt es bei der Gestaltung des Grabsteins zu beachten?

Antwort:

Vom klassischen Kreuz über einen Naturstein bis hin zu extravaganten Skulpturen - der Fantasie sind auch bei der Gestaltung eines Grabsteins keine Grenzen gesetzt. Die Grenzen finden Sie aber in der Friedhofssatzung und Friedhofsordnung. Bevor Sie einen Stein, eine Gedenktafel oder eine Grabplatte setzen lassen, müssen Sie bei der zuständigen Friedhofsverwaltung einen Antrag stellen.

In der jeweiligen Friedhofsordnung finden Sie genaue Angaben, welche Grabsteine erlaubt und welche unerwünscht sind. Auf vielen kirchlichen Friedhöfen dürfen Sie beispielsweise keine Symbole verwenden, die keinen christlichen Hintergrund haben. Auch die Bepflanzung unterliegt meist klaren Regeln.

Wichtig ist, dass der Grabstein mit einem festen Fundament im Boden verankert ist. Da sich die Erde eines Grabes nach der Bestattung setzt, müssen Sie mit dem Aufstellen des Grabsteins zunächst eine gewisse Zeit warten. Andernfalls würde der Stein trotz Fundament umkippen können.

Es existiert sogar eine Unfallverhütungsvorschrift, wonach Grabmale und Fundamente nur nach den anerkannten Regeln der Baukunst errichtet werden dürfen. Außerdem muss die Friedhofsverwaltung einmal jährlich die Grabmale auf ihre Standfestigkeit hin prüfen. Aus Haftungsgründen empfiehlt es sich daher, das Aufstellen eines Grabsteins einem Profi zu überlassen.

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Tags: Todesfall

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