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Frau mit Paketen

Nikolauspäckchen: Nur mit Vollmacht!

6.12.2018

Rechtsfrage des Tages:

Hat Ihr Kind heute auch eine Benachrichtigungskarte eines Paktzustellers im Briefkasten gefunden? Vielleicht handelt es sich um ein Nikolauspäckchen. Können Sie als Eltern dieses Paket einfach bei der Post abholen?

Antwort:

Hat der Nikolaus seine guten Gaben nicht in den Stiefel gesteckt, sondern per Post versandt, kommt der Segen manchmal nicht pünktlich an. Oder es war niemand zu Hause, als der Paketbote klingelte. Ist das Paket an Ihren Nachwuchs adressiert, können Sie es meist nicht einfach so bei der Post abholen.

Ist Ihr Kind beschränkt geschäftsfähig, muss es entweder bei der Abholung dabei sein. Oder es muss Ihnen eine Vollmacht zur Abholung der Sendung erteilen. Ist Ihr Kind also zwischen sieben und 18 Jahre alt, sollten Sie nicht ohne Vollmacht bei der Abholung erscheinen. Ist das Kind jünger als sieben Jahre, ist es geschäftsunfähig. Dann sind Sie als Eltern zwar berechtigt, eine Sendung in Empfang zu nehmen. Einen Nachweis verlangen die Mitarbeiter der Paketdienste aber in der Regel trotzdem.

Nehmen Sie dann also zur Abholung den Kinderreisepass Ihres Nachwuchses oder das Kind gleich selbst mit. Eine Kopie der Geburtsurkunde können Sie auch vorlegen, wenn Ihr Kind noch keinen Pass hat. Mit Schikane hat das nichts zu tun. Diese strengen Regeln dienen Ihrer eigenen Absicherung. Ansonsten könnten Trickbetrüger und unredliche Finder einer verlorenen Benachrichtigungskarte ohne Probleme fremde Pakete abholen und entwenden. Möchten Sie diese Probleme umgehen, bitten Sie den Absender, das Paket an Sie zu adressieren.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz, falls es im privaten Bereich, also zum Beispiel auf Reisen, im Arbeitsleben oder beim Kauf vor Ort oder im Internet, zu Problemen kommt: D.A.S. Rechtsschutz für Familien, D.A.S. Rechtsschutz für Singles, D.A.S. Rechtsschutz für Senioren.

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