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Paar schaut in Schaufenster

Päckchenpacker: Richtig einstellen

10.12.2018

Rechtsfrage des Tages:

Das Weihnachtsgeschäft bringt für Einzelhandel und Gastronomie immer mehrere Portionen extra Arbeit. Da ist zusätzliche Arbeitskraft gefragt. Gibt es so etwas wie Saisonarbeiter im Weihnachtsgeschäft?

Antwort:

Beim vorweihnachtlichen Kaufrausch wird in vielen Branchen jede Hand gebraucht - sei es zum Geschenkeverpacken im Laden oder als Aushilfe beim Kellnern. Zur Unterstützung können Sie sich ganz legal kurzfristige Aushilfen einstellen, ohne Sozialversicherungsbeiträge zahlen zu müssen. Problematisch bei Minijobbern ist die Einkommensgrenze von 450 Euro. Diese kann in Anbetracht des Mindestlohns im Weihnachtsgeschäft schnell überschritten werden.

Bei kurzfristigen Minijobs kommt es auf das Einkommen hingegen nicht an. Vielmehr wird hier eine zeitliche Grenze gezogen. Sozialabgabenfrei sind kurzfristige Minijobs, wenn diese auf maximal drei Monate mit je mindestens fünf Arbeitstagen pro Woche ausgelegt sind. Ist Ihr Minijobber weniger als fünf Tage beschäftigt, liegt die Grenze bei 70 Arbeitstagen im Jahr. Auch kurzfristig Beschäftige melden Sie bei der Minijobzentrale an.

Im Arbeitsvertrag sollte das befristete Beschäftigungsverhältnis und auch der Befristungsgrund dokumentiert werden. Gerade die Aushilfstätigkeit im Weihnachtsgeschäft bietet sich für sozialabgabefreie kurzfristige Minijobs an. Auch wenn keine Sozialabgaben gezahlt werden müssen, die Lohnsteuer fällt dennoch an. Eine monatliche Abrechnung kann da oft günstiger sein, als eine tageweise.

Hier geht es zum passenden Rechtsschutz für Selbständige: D.A.S. Rechtsschutz für Selbständige und Unternehmer, D.A.S. Rechtsschutz für Heilberufe, D.A.S. Rechtsschutz für Landwirte

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Tags: Gewerbe

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