Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
Kinderspielplatz

Regeln auf dem Spielplatz

27.07.2016

Rechtsfrage des Tages:

In unserer Nachbarschaft gibt es einen hübschen Spielplatz. Leider wird dieser in letzter Zeit immer häufiger von Jugendlichen als Treffpunkt genutzt. Besonders stört es mich, dass diese dort rauchen. Meine Kinder lasse ich dort gar nicht mehr gern hin. Welche Regeln gelten eigentlich auf einem Spielplatz?

Antwort:

Kinderspielplätze sollen Kindern die Möglichkeit geben, unbeschwert zu toben, zu klettern und sich auszuprobieren. Gerade in großen Städten bieten solche Anlagen eine willkommene Abwechslung. Spielplätze ziehen aber nicht nur Kinder an. Auch Jugendliche nutzen gern die Bänke und Häuschen als Treffpunkt. Tatsächlich gelten auf Spielplätzen bestimmte "Spielregeln", die eingehalten werden sollen.

Ausgewiesene Spielplätze sind meist für Kinder bis zwölf Jahre zugelassen. Mancherorts kann die Altersangabe aber auch durchaus abweichen. Eltern und andere Aufsichtspersonen dürfen Kinder natürlich begleiten und auf den Spielanlagen beaufsichtigen. Als Jugendtreff sind solche Spielplätze hingegen nicht gedacht. Insbesondere Alkohol und Zigaretten sind auf Spielplätzen tabu.

In manchen Ländern verbieten die Nichtrauchergesetze den blauen Dunst auf dem Gelände. Einige Städte oder Gemeinden haben spezielle Nutzungsordnungen für öffentliche Spielplätze. Meist droht Rauchern neben Klettertürmen und Schaukeln sogar ein Bußgeld. Hunde haben auf Spielplätzen ebenso wenig etwas verloren. Achten Sie mal darauf. An den meisten Spielplätzen finden Sie entsprechende Verbotsschilder. Rücksichtsvolle Hundebesitzer binden ihren vierbeinigen Freund aber auch ohne explizites Verbotsschild vor dem Gelände am Zaun an.

Kinder aus anderen Stadtteilen oder Urlaubgäste sind hingegen willkommen. Alle Kinder dürfen öffentliche Spielplätze nutzen. Nur wenn es sich ausdrücklich um einen privaten Spielplatz handelt, kann die Sache anders aussehen. Anwohnerspielplätze, die beispielsweise nur einer bestimmten Hausgemeinschaft gehören, sind aber in der Regel auch eingezäunt und als privat gekennzeichnet.

Übrigens müssen Sie Ihre Kinder während der Mittagszeit nicht zur Ruhe anmahnen. Eine Mittagsruhe gibt es auf Spielplätzen nicht. Nachbarn müssen Kinderlärm dulden und können sich beispielsweise auch nicht gegen laute Seilbahnen wenden. Eine zeitliche Begrenzung werden Sie hingegen zum Abend hin finden. Die meisten Spielplätze dürfen in der Zeit von 8:00 Uhr bis 20:00 Uhr pausenlos bespielt werden.

Permalink

Tags: Kinder

Ähnliche Beiträge:

Adoption

Was erben adoptierte Kinder?

7.12.2017

Rechtsfrage des Tages

Adoptierte Kinder liegen Eltern im Normalfall genauso am Herz wie die leiblichen. Doch stehen sich die Kinder rechtlich wirklich gleich? Hier erfahren Sie, welche Erbansprüche Adoptivkinder haben.

Mädchen füttert Wildgänse

Entenfüttern: Lieber nicht?

7.11.2017

Rechtsfrage des Tages

Gerade kleinere Kindern haben oft eine besondere Verbindung zu Tieren. Was liegt da näher, mit dem Nachwuchs Entenfüttern zu gehen. Was Sie beachten sollten, erfahren Sie hier.

Laternenumzug

Schäden beim St. Martins-Umzug

6.11.2017

Verbraucherinfos

Singende Kinder, bunte Laternen, Sankt Martin hoch zu Ross: Anlässlich des Martinstags am 11. November finden wieder zahlreiche Laternenumzüge statt. Oft stellt sich dann die Frage nach der Aufsichtspflicht. Denn wo sich viele Kinder tummeln – noch dazu im Dunklen – kommt es immer mal zu Missgeschicken oder Unfällen. Hier erfahren Sie mehr zur Aufsichtspflicht, welche Versicherung im Schadenfall einspringt und wann Unfallversicherungen zum Tragen kommen.

D.A.S. Leistungsservice

D.A.S. Leistungsservice

Immer eine gute Idee, wenn Sie in Sachen Recht nicht weiterwissen: Rufen Sie an! Der D.A.S. Leistungsservice steht Ihnen als Rechtsschutz-Kunden gern unter der gebührenfreien Direktwahl 0800 3273271 zur Verfügung!

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei