Diese Website verwendet Cookies. Wenn Sie hier weitersurfen, erklären Sie sich damit einverstanden. > mehr erfahren
Oben
  • Drucken
  • schlecht ausreichend durchschnitt gut besonders gut
    Bewertungen
E-Bike

Ein Rad vom Chef

14.08.2017

Rechtsfrage des Tages:

Einer meiner Mitarbeiter sprach mich an, ob er nicht statt eines Dienstwagens ein E-Bike bekommen könnte. Ich habe gehört, dass wir tatsächlich Diensträder stellen können. Wie funktioniert das?

Antwort:

Der Verkehr wird immer dichter und Parkplätze sind vielerorts knapp. Daher steigen immer mehr Arbeitnehmer auf das Fahrrad um. Als positiver Nebeneffekt fördert das Radeln auch noch die Gesundheit. Besonders beliebt sind bei vielen E-Bikes. Bieten diese doch die Möglichkeit, nicht völlig verschwitzt im Büro anzukommen.

Als Arbeitgeber haben Sie die Möglichkeiten, Ihren Mitarbeitern Firmenwagen zur Verfügung zu stellen. Häufig werden diese vom Betrieb geleast und den Mitarbeitern zur beruflichen und oft auch privaten Nutzung überlassen. Das Dienstwagenprivileg besagt, dass Arbeitnehmer bei auch privater Nutzung des Fahrzeugs nur den geldwerten Vorteil versteuern müssen. Seit 2012 gilt dieses Privileg auch für Fahrräder.

Wollen Sie Ihren Angestellten etwas besonders Gutes tun, schaffen Sie auf Kosten der Firma E-Bikes an. Überlassen Sie diese Ihren Mitarbeitern, dürfen sie damit auch am Wochenende an den Badesee radeln oder eine Radtour machen. Versteuern müssen Sie wiederum nur den geldwerten Vorteil.

Daneben haben Sie auch die Möglichkeit, Ihren Mitarbeitern ein teures E-Bike als Gehaltsbestandteil zur Verfügung zu stellen. Die Leasingrate wird vor dem Steuerabzug vom Gehalt abgezogen. Durch das so verringerte Gehalt spart der Mitarbeiter also Steuern. Zusätzlich muss er zwar noch den geldwerten Vorteil versteuern, insgesamt sind die Kosten für den Angestellten aber überschaubar. Ihre Firma muss in diesem Fall nichts bezahlen. Lediglich der Verwaltungsaufwand, beispielsweise in der Personalabteilung, muss von Ihnen getragen werden.

Die Versteuerung des geldwerten Vorteils ist beim Fahrrad zudem günstiger als beim Dienstwagen. Für das Firmenauto bekommt der Mitarbeiter ein Prozent des Bruttolistenpreises sowie weitere 0,3 Prozent des Anschaffungswertes je Kilometer Arbeitsweg auf sein Gehalt angerechnet. Das so erhöhte Gehalt muss er versteuern. Beim Fahrrad entfällt die Entfernungspauschale von 0,3 Prozent. Zudem fällt auch die Ein-Prozent-Regelung wegen des erheblich geringeren Listenpreises deutlich niedriger aus.

Ist das Leasing eines E-Bikes für Sie interessant, suchen Sie einfach im Internet nach geeigneten Anbietern. Vergleichen Sie dort Preise und Leistungen, werden Sie sicherlich ein passendes Angebot finden.

Permalink

Tags: E-Bike

Ähnliche Beiträge:

Fahrradfahrer ueberqueren Straße_Harzkom_150x150.jpg

Regeln für Radler

15.04.2019

Verbraucherinfos

Mit steigenden Temperaturen bevölkern wieder mehr Radfahrer die Straßen. Doch kaum haben sie das Fahrrad aus dem Keller geschoben, kommt es schon wieder zu ersten Konflikten mit Autofahrern. Wie war das nochmal: Müssen Radfahrer den Radweg benutzen oder können sie auch auf der Straße fahren? Müssen Autofahrer an Zebrastreifen für Radfahrer halten? Und gibt es eine Helmpflicht? Antworten darauf hat finden Sie hier. Wir werfen auch einen Blick auf die Regeln für Elektrofahrräder.

E-Bike

E-Bikes mit eingeschränkter Garantie?

5.03.2019

Aktuelle Urteile

Wer in einer Broschüre mit einer „Garantie bis zu fünf Jahre“ wirbt, muss in unmittelbarer Nähe dieses Hinweises auch die vollständigen Garantiebedingungen abdrucken – insbesondere dann, wenn sie die tatsächliche Garantie deutlich einschränken. Dies hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.

Fahrrad auf Fußweg

Wichtige Änderungen im Verkehrsrecht

4.01.2017

Rechtsfrage des Tages

Gigaliner, Rettungsgasse und neue Regeln für Radfahrer -  auch im Verkehrsrecht hat sich zum Jahreswechsel einiges getan. Hier finden Sie die wichtigsten neuen Regeln.

Kontakt

0800 3746-555
gebührenfrei