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Patientenverfügung

Behandlungswünsche

20.07.2017

Checkliste

Beschreiben Sie die Fälle, in denen die Patientenverfügung gelten soll

  • bei dauerndem Verlust der Kommunikationsfähigkeit
  • wenn ich mich im unmittelbaren Sterbeprozess befinde
  • wenn keine Aussicht auf Wiedererlangung des Bewusstseins besteht 
  • bei nicht behebbarem Versagen lebenswichtiger Organe oder Körperfunktionen
  • bei einer irreparablen Gehirnschädigung
  • wenn eine zum Tod führende Krankheit einen unumkehrbaren Verlauf genommen hat
  • im Endstadium einer tödlichen Krankheit ohne Aussicht auf Besserung
  • bei Herz-Kreislauf-Stillstand
  • bei einem fortgeschrittenen Hirnabbauprozess (Demenzerkrankung) und ich nicht mehr in der Lage bin auf natürlichem Wege Nahrung oder Flüssigkeit zu mir zu nehmen

Legen Sie Wünsche zur medizinischen Behandlungsbegrenzung fest.

In den oben beschriebenen Situationen wünsche ich:

  • keine künstliche Ernährung, keine Magensonde, keine Flüssigkeitszufuhr
  • keine lebensverlängernden oder lebenserhaltenden Maßnahmen (konkrete Bezeichnung notwendig, welche Maßnahmen Sie nicht wünschen) 
  • keine Wiederbelebung
  • keine künstliche Beatmung
  • keine Dialyse
  • keine Verabreichung bestimmter Medikamente / Schmerzmittel (Palliativ) / Antibiotika
  • keine Bluttransfusionen  
  • keine ärztlichen Eingriffe mehr (konkrete Bezeichnung notwendig, welche Eingriffe Sie nicht wünschen)

Sie können sich selbstverständlich auch für eine der oben aufgeführten Behandlungen aussprechen. Tun Sie dies ausdrücklich indem Sie schreiben: In den oben beschriebenen Situationen wünsche ich beispielsweise die Verabreichung von Schmerzmitteln auch dann, wenn diese eine bewusstseinsdämpfende Wirkung haben können.

Beschreiben Sie Behandlungsmaßnahmen, die Ihnen in dieser Krankheitssituation wichtig sind.

  • Schmerzbehandlung: Schmerz - und Symptomlindernde Medikamente
  • Zuführung von Flüssigkeit: beispielsweise nur zur Beschwerdelinderung und bei palliativmedizinischer Indikation
  • Art der Unterbringung: Zuhause / Krankenhaus / Hospiz
  • Benachrichtigung bestimmter Personen 
  • Behandlung von Übelkeit und Atemnot: beispielsweise Medikamente gegen die Atemnot / Palliativmedizin

Begründung Sie Ihre Entscheidungen, um Zweifel auszuschließen.

Legen Sie Ihre Wertvorstellungen und die Gründe für Ihre Patientenverfügung nieder.

Bestimmen Sie, ob der Arzt gegenüber bestimmten Personen von der Schweigepflicht entbunden sein soll.

Äußern Sie sich zur Organspende

Stellen Sie klar, dass die Patientenverfügung auch von einem Betreuer oder einem Bevollmächtigten zu beachten ist.

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